Sabine Linz-Struckmeier

Sabine Linz-Struckmeier

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Systemische Familientherapeutin,
Paartherapeutin und
Traumatherapeutin

Kontakt

Pfarrstraße 1
32312 Lübbecke
Fon 05741 . 297487
beratung@linz-struckmeier.de

Termine nach Vereinbarung.

Trauma

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma ist eine seelische Verletzung, die sowohl körperliche als auch seelische Ursachen haben kann.

Verschiedene Ereignisse im Leben können so bedrohlich sein, dass sie als traumatisch erlebt werden oder traumatisierend wirken.

Schwere Schicksalsschläge, der Verlust eines lieben Menschen, sexueller Missbrauch, Übergriffe jeglicher Art, Gewalterfahrungen, Miterleben von Gewalt - Zeuge sein, Mobbing, Vernachlässigung als Kind, Unfälle, Naturkatastrophen, Kriege, Folter, Verlust der Heimat.
Alle diese genannten Ereignisse können einen Menschen völlig überfordern und in ihm Angst, Verzweiflung, Scham, Ohnmacht und Hilflosigkeit auslösen.

Einem Menschen oder einer Situation hilflos ausgeliefert zu sein, die Kontrolle zu verlieren, sich nicht wehren zu können oder keine Fluchtmöglichkeit zu haben, kann eine der furchtbarsten Erfahrungen im Leben sein.
Das Gefühl, dass die eigenen Fähigkeiten und Kräfte plötzlich nicht mehr wirken und helfen mit dem Erlebten fertig zu werden, schwächt das Selbstwertgefühl und beeinträchtigt das Lebensgefühl.
Man wurde tief verletzt und keiner der bisherigen Bewältigungsstrategien schafft Erleichterung.

Nichts ist mehr, wie es vorher war.

Aber nicht jedes traumatisch erlebte Ereignis führt auch zu einer Traumatisierung, entscheidend ist das individuelle Erleben und die Erfahrungen nach dem Ereignis. Wurde man alleine gelassen oder hat man Trost und Verständnis oder auch Schutz erfahren?
Wir Menschen verfügen auch über eine Vielzahl von Selbstheilungsmechanismen, viele traumatische Erfahrungen verblassen nach einigen Wochen oder Monaten.
Doch manchmal ist das Erlebte so bedrohlich gewesen, dass die Selbstheilungsmechanismen verschüttet oder außer Kraft gesetzt sind.

Wie kann sich ein Trauma auswirken?

Plötzlich zieht man sich zurück, mag nicht mehr unter Leute gehen, hat Angst den Alltag nicht mehr zu bewältigen. Manche fühlen sich wie taub oder innerlich abgestorben.
Wieder andere können sich nicht erinnern oder werden von Alpträumen oder plötzlich auftauchenden Erinnerungen gequält.
Manche Betroffene leiden seit dem traumatischen Ereignis unter körperlichen Beschwerden, Panikattacken oder haben Schlafstörungen. Das Leben wird als schwer erlebt, manchmal ohne Hoffnung auf Besserung oder Veränderung.
Die Folgen sind individuell sehr unterschiedlich.

Traumatische Erfahrungen wirken sich wie extremer Stress aus. Die Betroffenen befürchten ständig, dass ihnen wieder etwas Schlimmes passieren könnte.
Sie müssen achtsam und sehr aufmerksam sein, stressige Situationen vermeiden. Sie sind oft zu tiefst verunsichert, schämen sich für das Erlebte und fühlen sich wieder hilflos und ohnmächtig, den Folgen der traumatischen Erfahrung ausgeliefert.
Wieder andere, verstehen nicht, warum sie bestimmte Orte, Menschen oder Situationen meiden. Sie können sich nicht erklären, warum sie plötzlich aufgeregt oder ängstlich sind, es kann kein Zusammenhang hergestellt werden.

Was kann helfen?

Aufklärung darüber, was ein Trauma ist und wie es sich auswirkt.
Die Erkenntnis, dass es völlig normal ist, verwundbar zu sein und mit einer traumatischen Erfahrung nicht alleine fertig werden zu können. Es kann jeden treffen.
Deshalb ist es wichtig sich Rat und Unterstützung zu holen.

Der erste Schritt in der Traumatherapie ist die Erfahrung von Sicherheit und Stabilisierung.
Man kann üben, sich wieder sicher zu fühlen, die Kontrolle über sich und das eigene Leben wiederzuerlangen, sich selbst wieder vertrauen und sich mehr zutrauen lernen.

Das ist allerdings nicht von heute auf morgen möglich, es braucht Zeit.
Dabei ist es nicht entscheidend oder zwingend notwendig, über die traumatischen Erfahrungen im Detail zu sprechen, aber es darf auch sein und seinen notwendigen Raum bekommen – so, wie jede oder jeder es für sich braucht.
Auch die äußere Sicherheit ist von größter Wichtigkeit, um sich auf den Weg der Heilung zu begeben. Denn nur, wenn ich mich real nicht ständig Bedrohungen ausgesetzt fühle, ist eine Stabilisierung effektiv und nachhaltig.

Wer sich innerlich stabil genug fühlt, ist bereit erste Schritte zu wagen und sich mit den traumatischen Erfahrungen zu konfrontieren, um diese ins Leben zu integrieren.
Das Tempo bestimmt jeder/jede selbst.

Vielleicht sind Sie schon bereit mit dem Schmerzlichen, dass ihr Leben durch die traumatische Erfahrung verändert hat, umgehen zu lernen.

Es hilft, dass jemand da ist, der zuhört und Verständnis hat. Jemand, der Sie dabei unterstützt, die eigenen Fähigkeiten (Ressourcen) wieder zu entdecken und zu aktivieren, damit neue Lebensfreude empfunden werden kann.

Ich bin mehr als mein Schmerz! Ich bin mehr, als mein Trauma!

In der Therapie können Stabilisierungsübungen erlernt werden, die zu mehr innerer Sicherheit, Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit führen.
Übungen, die helfen mit den Ängsten besser umgehen zu lernen.

Jeder und jede trägt in sich einen unverwundbaren Kern!

Denn erlebte Traumata betreffen den „ganzen“ Menschen, seine Gefühle, sein Körperempfinden, seine Beziehungsfähigkeit, sein Handeln und sein Denken.

Sabine Linz-Struckmeier

Sabine Linz-Struckmeier

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Systemische Familientherapeutin,
Paartherapeutin und
Traumatherapeutin

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