Sabine Linz-Struckmeier

Sabine Linz-Struckmeier

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Systemische Familientherapeutin,
Paartherapeutin und
Traumatherapeutin

Kontakt

Pfarrstraße 1
32312 Lübbecke
Fon 05741 . 297487
beratung@linz-struckmeier.de

Termine nach Vereinbarung.

Familienaufstellung oder Systemaufstellung

Wir sind besonders von unserer Herkunftsfamilie und ihren Mitgliedern geprägt. Wir sind viel stärker mit ihnen verflochten, als uns häufig bewusst oder vielleicht lieb ist. Jede Familie hat so etwas wie eine Familienseele, ein Familiengewissen oder eine ungeschriebene Familienbuchführung. Sie wacht über die Bedingungen, die in der Schicksalsgemeinschaft Familie herrschen.

Neben vielen guten und stärkenden Erfahrungen und Fähigkeiten werden auch schweres Leid, ungelöste Konflikte, Familiengeheimnisse und Traumata weitergegeben, häufig über mehrere Generationen hinweg. Manche Menschen reagieren mit ihrem Körper oder ihrer Seele, auf das, was sie unbewusst aufgenommen haben.

Es entsteht ein inneres Bild von der eigenen Familie sowie von den Beziehungen zu den einzelnen Mitgliedern. Zu manchen Familienangehörigen fühlt man sich mehr oder weniger oder gar nicht hingezogen.

Die Zugehörigkeit zur Familie bringt eine seelische Verbundenheit mit dem ganzen Familiensystem oder einzelnen Angehörigen mit sich. Es entsteht Loyalität und manchmal eine unbewusste Verstrickung, besonders mit Angehörigen, die schwere Schicksale erlebt haben.
Aber auch abgespaltene Gefühle von Scham, Schuld, Trauer, erschütternde Ereignisse, Traumata oder ausgeklammerte, verschwiegene Familienangehörige führen zu einer -häufig unbewussten- Verbundenheit. Dabei ist es unerheblich, ob der Verwandte noch lebt oder bereits verstorben ist.

Viele wissen genau über die Familienschicksale Bescheid, andere berichten von Familiengeheimnissen, die nicht gelüftet werden, und wie ein Nebel über dem System liegen.

Die Erfahrung in meiner Praxis zeigt, dass die familiären Beziehungen untereinander und die Erfahrungen mit der eigenen Familie oder der Verwandtschaft durchaus Auswirkungen auf mein Wohlbefinden, meine gesundheitliche Stabilität oder mein Handeln haben können.

Vielleicht haben Sie den Eindruck, dass Sie in Ihrem Leben nicht so recht vorwärts kommen oder irgendwie feststecken. Vielleicht möchten Sie etwas für sich klären und Sie wissen nicht wie.
Vielleicht möchten Sie den „Familiennebel“ etwas lüften, um sich freier zu fühlen. Oder Sie möchten verstehen, warum sich manche Krankheiten oder Schicksale in Ihrer Familie über Generationen wiederholen.

Die Methode

Die Familienaufstellung oder Systemaufstellung kann hier eine Unterstützung sein, eingebettet in den Kontext der Psychotherapie.

Die Systemaufstellung ist eine Methode, die das innere Bild z.B. des eigenen Familiensystems im Außen darstellt, d.h. im Raum repräsentiert. Dies kann in Gruppen mit Hilfe von Stellvertretern erfolgen oder in der Einzelsitzung mit kleinen Figuren oder sogenannten „Bodenankern“, z.B. Papierblättern oder Kissen, die anstelle von Personen, die Mitglieder des Familiensystems symbolisieren.

Durch das Erleben der Mitwirkenden können unbewusste Konflikte, belastende oder ungünstige Beziehungsmuster wahrgenommen werden.
Diese Bewusstmachung kann etwas verdeutlichen oder klären, was zuvor als belastend oder unklar empfunden und erlebt wurde.
Mit Hilfe der Aufstellung können sich neue Perspektiven eröffnen und sich neue Lösungen für ungelöste Verstrickungen und Bindungen ergeben.

Neben der Aufstellung des Familiensystems sind auch Aufstellungen von beruflichen oder schulischen Systemen, sogenannte Organisationsaufstellungen, möglich.

Bei der Familienaufstellung oder Systemaufstellung handelt es sich um eine phänomenologische Methode aus der Systemischen Psychotherapie nach Virginia Satir.

Bevor ich eine Familienaufstellung durchführe, erstelle ich mit Ihnen ein Genogramm. Dabei handelt es sich um einen sogenannten systemischen Familienstammbaum. Aus diesem soll hervorgehen, wann die verschiedenen Familienmitglieder geboren wurden, geheiratet haben, sich haben scheiden lassen oder verstorben sind. Es wird auch dokumentiert, welche besonderen Familienschicksale es gibt, z. B. Krankheiten, Verluste, Kriegserfahrungen, Flucht , Vertreibung usw.

Wenn das Genogramm sorgfältig zusammengestellt und besprochen wurde, kann die Aufstellungsarbeit beginnen.

Sabine Linz-Struckmeier

Sabine Linz-Struckmeier

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Systemische Familientherapeutin,
Paartherapeutin und
Traumatherapeutin

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